Humanitäre Schule

Auch ohne eine spezielle Auszeichnung könnten die BBS Rinteln ohne Weiteres den Titel Humanitäre Schule für sich in Anspruch nehmen. Unzählig all die sozialen Projekte, mit denen die  Schüler über die Jahre bereits Menschen in Not unterstützen. Nun aber darf sich die BBS ganz offiziell mit Plakette als Humanitäre Schule bezeichnen. Das ist 5 Schülern aus dem Bereich Hauswirtschaft zu verdanken, und ihrer Lehrerin Frau Bockhorst-Thöne. Samatha Mischo, Julia Neumann, Lisa Springer, Flora Lane und Steffen Hoppe beteiligten sich an einer Kampagne, die das DRK Niedersachsen im Jahr 2004 ins Leben rief, um jungen Menschen, die Richtung zu weisen, wie sie tatkräftig Aufmerksamkeit für ihre benachteiligten Mitmenschen entwickeln können. Die 5 Schüler nahmen an einem Workshop unter dem Motto h.e.l.p. teil.

"Wir wollten Menschen helfen, die gar nichts haben und auf Unterstützung unbedingt angewiesen sind", sagt Steffen Hoppe. Deshalb entschied sich die Gruppe für die Obdachlosenhilfe im Hamelner "Senior Schläger Haus." Zum einen starteten sie eine einwöchige Kleidersammlung und warben dabei vor allem für Männerkleidung und ganz besonders für Männerschuhe, für die immer ein sehr großer Bedarf besteht. Darüber hinaus gab es zu Ostern eine Backstation an der Schule. "Man sollte noch viel öfter solche humanitären Aktionen machen", das sagen sie alle. Dieser Wunsch soll auch in Erfüllung gehen. Über die sonstigen Hilfsprojekte der BBS hinaus wird ab jetzt jedes Jahr eine Schülergruppe an der DRK Kampagne teilnehmen.

Die Plakate mit der Auszeichnung "Humanitäre Schule", die in der Aula befestigt werden, sollen schließlich immer wieder neu verdient werden.

Quelle: Schaumburger Zeitung